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Dienstag, 23. Juni 2009

Anregende Unternehmungen


Die Zeit ist günstig für den Besuch einer Kunstausstellung, einer Show oder eines Konzertes, da Sie sich jetzt gern mit schönen und angenehmen Dingen befassen.
...steht in meinem Horoskop zum heutigen Tag. Da ich fern solch kultureller Anlässe bin, schau ich einfach in den Himmel und in Inge's Augenblicke.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Inspiration überall

Ich folge dem Link in einem FotoMail und finde Augenblicke, die mich berühren. Augenblicke voller Mut, Einfühlungsvermögen und Zartheit. Danke Inge!

Mitten unter den Inseraten im Bali Advertiser steht:

Don't bother just to be better than your contemporaries or predecessors.
Try to be better than yourself.

Ich arbeite immer noch dran, mich so anzunehmen, wie ich bin. Mit allen Stärken und Schwächen. Danke Pema Chödrön!

Im Wat Kow Tahm werden die neuen Männer Schlafräume fertiggestellt. Ich freue mich.

Samstag, 8. November 2008

Stadtfreuden

die neue Lesebrille, damit ich auch das Kleingedruckte wieder scharf sehe

Blumensterne an meinem Weg zur Nimmanhaemin Strasse, gepflanzt vom Besitzer der neuen Massagepraxis

immer wieder anders: der Himmel über der Stadt

einkaufen auf dem Biomarkt um die Ecke und anschliessend im Aden Shop einen frisch gepressten Weizengrassaft trinken

Montag, 16. Juni 2008

Ahaaaaa!


Vor einigen Tagen habe ich die Aussicht nach Java bewundert. In der klaren Morgenluft waren 3 Vulkankegel am Horizont zu sehen. Per Zufall fiel mein Blick auch auf die Baumkronen im Vordergrund und entdeckte dabei 3 zylinderfoermige Holzbehaelter, die da baumelten. Da ging mir ploetzlich ein Licht auf. Das mussten die Bienenkoerbe sein, die ich schon lange gesucht hatte und nirgends entdecken konnte. weil ich nach Koerben oder Kisten Ausschau gehalten hatte, die auf dem Boden stehen und so aussehen, wie ich sie von der Schweiz und Portugal her kannte. Als meine Nachbarin Sri mich vor einer Weile informierte, dass die Bienenkoerbe jetzt fertig seien und fragte, wo sie aufgestellt werden sollten, kam ich nicht auf die Idee, dass sie mit aufstellen auch aufhaengen meinen koennte, obwohl sie gleichzeitig noch nach einem Seil gefragt hatte.

Wie oft sind meine Wahrnehmungen, Ansichten und Meinungen ueber die Dinge nicht zutreffend?

Wenn ich irgendetwas denke, wie oft denke ich dann nur das, was ich denken will, und nehme die Dinge durch die Brille meiner alten Konditionierung wahr?

Wie oft haben mich meine Ansichten, Wahrnehmungen und Meinungen daran gehindert, offen zu sein, zu lernen und zu wachsen?

Dienstag, 20. November 2007

Parabens

Heute morgen aufgestanden ohne richtig wach zu sein. Augen massiert in der Yogastunde bei Noriko. Bamboo Charcoal Detoxifying Shampoo gekauft.
Mit wachen Augen auf der Packung gelesen:
PARABENS FREE
no silicones/glycols
no lauryl/laureth sulfates
no synthetic dyes/fragrances
no animal ingredients/testing

Parabene fristen ihr Leben in der Regel inkognito in Lebensmitteln unter den Pseudonymen E214 bis E219 und in Kosmetika unter Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Butyl- Benzylparaben oder einfach Konservierungsstoffe. Was sie im Körper bewirken ist nicht genau bekannt. Parabens!

Die Mitte des Tages in trauter Runde bei Salade Niçoise und Machiavelli vergambelt. Durch den Regen heimgefahren worden.

Samstag, 15. September 2007

Mouches Volantes

Interessant! Vor einigen Monaten, als ich meine Augenübungen am Moskitonetz im Baan Ketava intensivierte, entdeckte ich plötzlich eine lustige Erscheinung. Sie schien in meinem Auge zu schwimmen, hatte immer die gleiche Form, wie eine Art Einzeller oder Geisseltierchen und versuchte sich aus dem Staub zu machen, sobald ich sie genauer betrachten wollte. Da sich vor Jahren mal Herpesviren auf meiner Hornhaut getummelt hatten und mir die Augenärztin damals versprach, dass diese immer wieder kommen und kleine Narben hinterlassen würden, dachte ich, ok, da sind sie also, die Narben. Welch ein Erstaunen, als ich nun im Internet auf einer Surftour von Nicola Tesla über Verschwörungstheorien auf Floco Tausin und sein Buch Mouches Volantes stosse:

Zurück in meiner gewohnten Umgebung aber, wo alles seine rationale Erklärung hatte und haben musste, verflüchtigten sich meine Vorsätze und Einsichten schnell einmal. Ich musste wissen, was es wirklich war, das sich da vor meinen Augen hin- und herbewegte und das ich anstarren sollte – um eventuelle Risiken auszuschliessen.
Ich liess daher meine Augen von einem Augenarzt untersuchen. Der beruhigte mich und teilte mir mit, dass es sich bei diesen Trübungen um abgesonderte Teilchen im Glaskörper handle. Er nannte sie mouches volantes, ein lästiges und weit verbreitetes, aber harmloses Phänomen. Behandelbar sei es nicht, ich müsse lernen, damit zu leben. Er riet mir, am besten gar nicht darauf zu achten.