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Mittwoch, 20. Juni 2007

Mamma mia!

Ich sitze nasetriefend in Irmgard's Nest in Dällikon und schwelge in heiteren Erinnerungen. Lasse die Woche mit ihr in Portugal wieder aufleben und freue mich daran. Gute Medizin!

Wir kommen uns näher!


Fliegende Hände
Zeigt her eure Füsse, werft weg eure Schuh ...
Ertappt in der Raucherecke!
Unser Jahrgangsauto
Pastel de Nata in der Pasteleria Delizia, S.B. de Messines
sonnengeküsst und windumspielt
Irdisches Glück: es Käfeli und es Zigerettli
Beim Kirschsteinspucken über die Stadtmauer von Silves
Wolkenschau am Abendhimmel

Samstag, 12. Mai 2007

Algarve intensiv

Es war, als hätte jemand eine winzige Perle puren Lebens genommen, sie mit Flaum und Federn geschmückt und dann zum Tanzen gebracht, hin und her und kreuz und quer, nur um uns die wahre Natur des Lebens zu zeigen.
Virginia Woolf, Der Tod des Falters

Unglaublich, wieviel Leben, wieviele Augenblicke in 17 Tagen Platz haben und wie schillernd jeder einzelne Augenblick ist. Jeder einzelne, an den ich mich noch erinnere. Bin heute morgen an den Strand geradelt. Die Fischer brachten gerade ihren Fang an Land. Sie sortieren die Fische nach Art und innerhalb der Art nach Grösse. Seezunge klein, mittel und gross. Je in eine rote Plastikwanne. Stapelbar. Der grosse Schlanke in blauer Bürokleidung geht von Wanne zu Wanne und macht Notizen in ein Heft. Erstarrte Fischaugen, zuckende Körper, nach Luft schnappende Mäuler. In welcher Einkaufstasche, in welcher Küche, in welchem Magen werden sie landen? Wieviele ihrer Art schwimmen noch da draussen? Die Plastikwannen werden in ein Kühlauto mit der Aufschrift AMAR verladen. Genug gesehen. Jetzt den Sand zwischen den Zehen rieseln spüren. Mandala. Chi Gung. Zumo de Laranja natural. Internet bei Andrea im Tutti Shop. Der Liebste in Bali lebt und schreibt wie wild und erschüttert meine Welt. Pläne purzeln hin und her und kreuz und quer.

himmlische Leichtigkeit und Vergänglichkeit
von oben herab sieht alles klein aus
frisch gemäht
die Hände tun lassen
Jakob macht Aloe Vera Kur
Zeichen von Freundschaft

in der Mitte bleiben

Mittwoch, 9. Mai 2007

Rosen und Bartstoppeln


Die Rosen in Lotty's Garten waren in voller Blüte, als ich ankam. Jetzt sind ihre Blütenblätter vom kalten Nordwind verweht. Manchmal geht es einem auch mit Menschen so. Letzten Donnerstag noch haben sie mich voller Herzlichkeit angestrahlt, die alten Augen von Manel. Und heute sind sie für immer geschlossen. Er fiel einfach tot um, als er seine Hühner wie jeden Morgen füttern wollte. Welch ein Glück, ihn umarmt, seine runzligen Hände und stoppligen Wangen berührt zu haben!

The Rose
by Amanda McBroom, gesungen von Bette Midler

Some say love, it is a river
that drowns the tender reed.
Some say love, it is a razor
that leaves your soul to bleed.
Some say love, it is a hunger,
an endless aching need.
I say love, it is a flower,
and you its only seed.

It's the heart afraid of breaking
that never learns to dance.
It's the dream afraid of waking
that never takes the chance.
It's the one who won't be taken,
who cannot seem to give,
and the soul afraid of dyin'
that never learns to live.

When the night has been too lonely
and the road has been to long,
and you think that love is only
for the lucky and the strong,
just remember in the winter
far beneath the bitter snows
lies the seed that with the sun's love
in the spring becomes the rose.


Friedhof in Zennor, Cornwall
God saw when his footsteps faltered
that the way had grown to steep
so he closed his eyelids gently
and sent our loved one to sleep