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Freitag, 9. Dezember 2011

SchlarAFFENzeit

Bevor ich morgen zum Vipassana Retreat im Wat Kow Tahm aufbreche, letzte Runde durch den Garten.

Allamanda mit ihren gelben Riesenblüten umrankt langsam die Überflussröhre vom Pool.

Morgens frühstücken die Affen im Kapokbaum, wo die Samenkapseln aufgeplatzt sind und ihren wolligen Inhalt wie Schneeflocken über den Garten schneien lassen.

Ein Ast knickte unter dem Gewicht der Riesen-Durians.

Am noch jungen Maulbeerbusch wachsen zaghaft die ersten Beeren.

Von der Pergola baumeln die prallen Markisas und Passionsfrüchte.

Wie ein zweiter Teppich wachsen die Pintobohnen mit ihren kleinen, gelben Blüten über das Mutiaragras.

Darüber erblühen die Prachtsblüten der Passionsfrüchte.

Sonntag, 7. März 2010

Orchideenmantis - Hymenopus coronatus

Hab mich schon gefreut über die erste Zitronenblüte im Garten, da fing sie an sich zu bewegen und mich anzuschauen...Hymenopus coronatus

Freitag, 5. Februar 2010

Borretsch in Bali


Samen am 5.12.09 in die Erde gesteckt. Borretschblüten zum Geburtstag.

Sonntag, 10. Januar 2010

Um's Haus herum

Raupe an der Hauswand, am verpuppen?

Erosion auf dem Weg zum Haus

Süsskartoffeln frisch geerntet im Bananenblatt

Erdorchidee - spathoglottis plicata

Losbaum - Pagoda flower - clerodendrum

Im Garten blühen jetzt die Pagodenblumen und locken mit ihrem feurigen Rot Schmetterlinge aller Art an. Die Pagodenblume gehört zur gleichen Pflanzfamilie (Verbenaceae) wie das Eisenkraut und das Wandelröschen (lantana), alte Bekannte aus Portugal. Das Wandelröschen wächst auch hier.

verpäteter Christbaum

Christbaumschmuck

Mittwoch, 12. August 2009

Sembung - Blumea balsamifera


Bis vor einigen Tagen unbemerkt ist Sembung zu einer stattlichen Pflanze herangewachsen und überragt jetzt das Vetivergras, das vor ihr wächst. Sie hat sich einen Platz zuhinterst im Garten ausgesucht. Dort, wo wir Erde vom Aushub aufgeschüttet hatten, am Rande zum Dschungel mit Blick auf den Sonnenuntergang. Bei den Leuten hier werden die Blätter von Sembung bei Bauchweh verwendet. In den Philippinen ist die Pflanze unter dem Namen Sambong bekannt und als Heilmittel weit verbreitet. Auf meinen Recherchen im Internet bin ich schliesslich auch auf Maud Grieve und ihr Modern Herbal aus dem Jahr 1931 gestossen, eine reiche Quelle für Wissen über Kräuter und Heilpflanzen.

Sonntag, 26. Juli 2009

Gumitir - Marigold - Tagetes


Überall im Garten setzen sie zwischen das vorherrschende Grün goldgelbe Farbtupfer. In der Schweiz kannte ich sie als Schnäggeblüemli, weil sie eine Leibspeise von Schnecken sind. Hier habe ich noch keine Schnecken entdeckt. Vielleicht weil soviele Hühner aus der Nachbarschaft durch unseren Garten streunen und jeden kriechenden Eiweisshappen wegpicken. Von den Balinesen werden sie Gumitir genannt und im Permakultur Workshop habe ich sie als Marigold kennengelernt. Die Portugiesen haben sie, wie soviele andere Pflanzen, in Zentralamerika entdeckt und von dort in die Welt hinaus verbreitet.

Freitag, 10. Juli 2009

Kopi Bali

Kaffeeliebhaberin

Überall im Garten verbreiten weisse Blütenbüschel Kaffeeblütenduft

Kaum sind die Kaffebohnen geerntet und getrocknet, blüht er auch schon wieder, der Kaffeestrauch. Selbst die Baustelle stört ihn nicht.

Jeden Tag von 10.00 bis 10.15 und von 14.00 bis 14.15 brauen sich die Bauarbeiter ihren Kopi Bali. Woher stammt der Kaffeebaum und wie kam er nach Bali? Ein paar Infos.

Donnerstag, 9. Juli 2009

Kunyit - Turmeric - Kurkuma

Mein Liebster hat mir heute ein Säckchen mit fingerdicken Stengelchen von seiner Einkaufstour nach Singaraja mitgebracht. Er hielt sie für Ginger. Obwohl sie etwas vertrocknet aussahen, knackten sie beim entzweibrechen und offenbarten ihr organgefarbenes Innenleben. Ich schälte eine Hälfte und schnitt ein Scheibchen zum Kosten ab. Nein, wie Ginger schmeckte es nicht und meine Fingerspitzen färbten sich auch schon gelb. Aha, Gelbwurz oder Kurkuma, das ich bisher nur als Pulver aus Gewürzstreuern kannte. Also ab zu Gärtner Kadek, der mich zu einem Büschel verdorrt darnieder liegender Blätter auf langen Stengeln führt und meinen besorgten Blick mit den Worten musim kemarau hilang, hilang zu beruhigen versucht, was heissen soll, in der Trockenzeit verschwindet die Pflanze. Beim Graben stossen wir auf das Rhizom, das so aussieht, wie die Stengelchen im Säckchen. Und beim nächtlichen Googeln stosse ich auf Nasi Kunyit und die Nonya Küche.