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Samstag, 31. Dezember 2011

Ein Tokeh ist tot

Am Silvesterabend fand ich ihn auf meiner neuen Meditationshose, die auf dem Stuhl im Schlafzimmer lag. Bin froh, dass er nicht nachts mitten im Schlaf auf mein Gesicht gefallen ist. Er erinnert mich an die Vergänglichkeit von allen Wesen, Dingen und Situationen und wie wertvoll das Leben ist.

Donnerstag, 10. November 2011

Regenzeit

blattlos im Regen

Durchblick

Regen auf Steinen

Regen im Pool

Fuchsschwanzpalme im Regen

Regen im Westen

Regen im Osten

Baustelle im Regen

Putu's Arbeitsplatz

Aussicht nach dem Regen

Freitag, 25. Februar 2011

Am Morgen im Garten


Frischgeschlüpft. Im Schutz seiner Puppe hat er sich gewandelt. Als es Zeit war, hat er sich aus der Puppe befreit und seine neue Schönheit zur Welt gebracht. Das braucht Energie. Jetzt hält er sich am Ast fest, ganz still, nimmt Kontakt auf mit seiner neuen Form, sammelt Kraft. Noch hat er seine Flügel nicht entfaltet, denke ich und gehe zurück ins Haus.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Vorvorvorvorgestern: Tumpek Landep







Im Bali-Kalender steht unter dem 9.10.2010 Hari Tumpek Landep. Ich hatte mich gefreut auf diesen Tag. Neben der Freude auch ein Hauch von Mulmigkeit im Bauch: zum ersten Mal mit dem Motorrad Club auf Tour. Thea hatte in der letzten Indonesisch Lektion vorgeschlagen, die Tumpek Landep Zeremonie zu Ehren von Sang Hyang Pasupati, dem Hüter aller Dinge aus Eisen wie Waffen, Werkzeuge und eben auch Motoren in den Ausflug zu integrieren. Der Vorschlag passte und ich sah mich schon voller Freude meine Yamaha Jupiter lenken. Da liess mich kurz vor Aufbruch der gutgemeinte und mit grosser Selbstverständlichkeit geäusserte Wunsch meines Liebsten, doch auf seiner Honda Tiger hintendrauf mitzufahren, in tiefste Verzweiflung stürzen. Sovieles kam hoch: die Erinnerung und das verletzte Vertrauen an den Sturz vor gut 2 Jahren, die verletzte Freude des kleinen Mädchens, das etwas SELBER machen will und nicht darf, das Schuldgefühl der Geliebten, die die Fürsorglichkeit und das Vertrauen in den Liebsten enttäuschen muss. Gründe genug mich heulend in eine Ecke zu verziehen und der gemeinen Welt den Rücken zu kehren. Aber wollte ich mir wirklich die Freude an diesem Tag verderben? NEIN! Also durchatmen, Nase putzen, Tränen abwischen, die verletzten Teile achtsam aufheben und mich zur Abfahrt am Lenker meiner Jupiter vorbereiten. Yeah, es kann losgehen!
Wir sind nicht die letzten, die am Treffpunkt bei Raymond ankommen. Daniela meldet Verspätung wegen eines Platten (deutsch Reifenpanne oder indonesisch Kempes). Zeit für Kaffee und Plauderei bis es mit 8 Motorrädern in Schlangenformation losgeht Richtung Kekeran, dem Heimatdorf von Putu, bei dessen Familie die Zeremonie stattfindet. Die Motorräder in Reih und Glied geparkt. Herzliche Begrüssung durch die Hausbewohner.
Ich lasse mich tragen vom Gebimmel der Glocke des Priesters, dem Singsang seiner Assistentinnen, den duftenden Schwaden der Räucherstäbchen, den achtsamen Gesten zeremonienkundiger Hände...Frieden und Dankbarkeit breiten sich aus, verbinden, berühren...
Das Gebimmel verklingt wieder, die Zeichen der Segnung sind verteilt, wir fahren weiter vorbei an kunstvoll angelegten Reisterrassen zum Aussichtspunkt. Trinken. Beine vertreten. Haare schütteln. Schauen. Und wieder Helm auf und Bein über den Sattel schwingen, Gas geben. Nächster Halt: Schoggi-Ggorné. Und ja, zum grossen Baum möchte ich auch mal. In Gesin steht er, sie?, tief verwurzelt mit der Erde. Ich erinnere mich, dass die alten Korkeichen in Portugal nicht mehr sobreiro sondern sobreira genannt werden. Am Baum weist ein Schild darauf hin, dass menstruierende Frauen keinen Zutritt haben. Ich schlängle mich hinein ins Wurzelwerk dieses alten Wesens. Was nach oben wachsen will, braucht starke Wurzeln und viel Zeit und Geduld, geht es mir durch den Kopf. Lange habe ich mich vorwiegend um meine Flügel gekümmert. Es ist an der Zeit, die Wurzeln wachsen zu lassen. Weiss noch nicht, wohin das führt, aber ich wühle schon mal vermehrt in der Erde. Vielleicht verwurzelt fliegen mit Maria Cambra Skadé oder Yoga mit Angela Farmer in Griechenland. Bevor die Gedanken noch weiter schweifen, kommt das Aufbruchsignal. Mein Hintern ist froh, dass es nach Hause geht. Doch zuerst ist noch eine Mutprobe zu bestehen. Meine Vorfahrer lenken zielstrebig in ein schmales, steiles Strässchen weg von der Hauptstrasse. Nein, da mach ich nicht mit. Doch dann kommt eine Portion Ermutigung von Raymond und ich bin wieder auf Kurs und es ist gar nicht so schlimm!
Nach einem letzten Halt mit viel Schärfe in einem Warung in Seririt trennen sich unsere Wege, Daniela mit Gede, Esther, Rita und René nach Lovina, Raymond nach Kalianget, Jan und Anita, Margrit, Brigitte und Tschan nach Tukadmungga, wir nach Gintungan.
Link zur Tourkarte, aufgezeichnet mit Raymond's Navigator.

back to the roots

Sonntag, 19. September 2010

Lichtblicke im Nebel


5 Minuten später...

von der Schwester lernen

bamboo sunset

Annäherung an die Sonne

Sonntag, 29. August 2010

August draussen

Regenbogen über dem Haus - einmalig

Möhrli tankt Sonnenenergie

Regenzeit - Comeback

Vollmond - Comeback

Zuckerrohr schälen - zum 1.Mal

Tomatenernte - zum 1.Mal
gelbe Minibirne von Zollinger und tomat es asli Bali

Mittwoch, 8. Juli 2009

Gute Aussichten

soweit das Auge reicht...bis zu den Vulkanen von Java

zwischen Himmel und Erde unser Lebensraum

Blick ins Grünblaue


Heute morgen haben die wahlberechtigten Menschen von Indonesien einen neuen Präsidenten gewählt. Unsere Arbeiter haben sich dafür freigenommen. Ich habe meine Nachbarin zum Wahllokal begleitet.
In den letzten Tagen hat ein kühler Wind die Atmosphäre gereinigt. Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind gefallen. Der Liebste hat das warme Duvet aus Chiang Mai mitgebracht. Winter in Bali.
Ich lerne englische Vokabeln hier und indonesische Vokabeln hier.
Und noch eine gute Aussicht: NOTIFICATION OF GRANT OF AN EVISITOR FOR TOURIST PURPOSES. Der Weg zur Teilnahme am Permaculture Design Certificate Course in Melbourne steht offen.

Samstag, 20. Juni 2009

Dienstag, 2. Juni 2009

Erntezeit

Kakao, Kaffee und Nelken liegen zum Trocknen an der Sonne und verströmen ihren Duft

Endlich, das Dach ist fertig!

Dienstag, 12. Mai 2009

Wetterkapriolen

Wettermässig könnte es April sein. Mal bringt der Wind das Gewitter von Osten, mal von Westen, mal nachmittags, mal morgens, mal nieselts, mal schüttets, mal scheint die Sonne und jetzt gerade stecken wir mitten im Nebel. Cuacanya buruk! Viele Nachbarn sind erkältet. Gestern war es nach dem Morgenschauer zu nass auf dem Dach. Aber heute hatten wir Glück. Die Ostseite des Daches konnte gedeckt werden.




Mittwoch, 22. April 2009

Fyrabig

Um 4pm gehen die Arbeiter nach Hause und um 5pm verlässt auch unser Gärtner das Grundstück. Dann wird es ruhig in mir und ich schaue, was sich am Himmel tut.




Sonntag, 21. Dezember 2008

Regenzeit


Nach gemütlichem Brunch mit anschliessendem Verdauungsschwumm at Jembe's Place gerade noch geschafft trocken nach Hause zu kommen.

Mittwoch, 5. November 2008

Chiang Mai himmlisch

Egal wie klein ein Zimmer, wenn der Liebste geht, bleibt Leere. Es treibt mich zum Kühlschrank. Doch auch da nahezu Leere. So esse ich 3 saftige Orangen und stürze mich in die Fülle des Internet.

Aufhellung nach dem Regen

Schönwetterwolken

Trennung

Ripples

neuer Tag - neue Hoffnung


Regen am Morgen vertreibt alle Sorgen


Regentropfen auf Chromstahl im Blitzlicht