Hier wird Platz frei!
Warum nicht einen Winter in Chiang Mai verbringen?
Warum nicht Thai bei der AUA in Chiang Mai lernen?
Warum nicht Yoga im Wild Rose Studio praktizieren?
Warum nicht Thailändisch kochen lernen?
Warum nicht morgens den Mönchen auf ihrer Almsround begegnen?
Warum nicht meditieren lernen?
JUST DO IT!
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Donnerstag, 5. November 2009
Mittwoch, 4. November 2009
Verwirrung
Die Luft erzittert von explodierenden Feuerwerkskörpern und Böllerschüssen. So muss es auf dem Schlachtfeld sein. Doch ich befinde mich in einem vermeintlich sicheren Apartment in der 5.Etage in Chiang Mai. Die Thais feiern Loy Kratong mit viel Lärm. Ich tauche ab in meine Schatzkiste, blättere im Nachtzug nach Lissabon:
Und dann las sie Sätze, die in ihr eine betäubende Wirkung entfalteten, denn sie klangen, als seien sie allein für sie geschrieben worden, und nicht nur für sie, sondern für sie jetzt und hier.
Von tausend Erfahrungen, die wir machen, bringen wir höchstens eine zur Sprache, und auch diese bloss zufällig und ohne die Sorgfalt, die sie verdiente. Unter all den stummen Erfahrungen sind diejenigen verborgen, die unserem Leben unbemerkt seine Form, seine Färbung und seine Melodie geben. Wenn wir uns dann, als Archäologen der Seele, diesen Schätzen zuwenden, entdecken wir, wie verwirrend sie sind. Der Gegenstand der Betrachtung weigert sich stillzustehen, die Worte gleiten am Erlebten ab und am Ende stehen lauter Widersprüche auf dem Papier. Lange Zeit habe ich geglaubt, das sei ein Mangel, etwas, das es zu überwinden gelte. Heute denke ich, dass es sich anders verhält: dass die Anerkennung der Verwirrung der Königsweg zum Verständnis dieser vertrauten und doch rätselhaften Erfahrungen ist. Das klingt sonderbar, ja eigentlich absonderlich, ich weiss. Aber seit ich die Sache so sehe, habe ich das Gefühl, das erstemal richtig wach und am Leben zu sein.
Wenn es so ist, dass wir nur einen kleinen Teil von dem leben können, was in uns ist - was geschieht mit dem Rest?
Das ist mir grad egal, bin ganz mit dem kleinen Teil beschäftigt!
Und dann las sie Sätze, die in ihr eine betäubende Wirkung entfalteten, denn sie klangen, als seien sie allein für sie geschrieben worden, und nicht nur für sie, sondern für sie jetzt und hier.
Von tausend Erfahrungen, die wir machen, bringen wir höchstens eine zur Sprache, und auch diese bloss zufällig und ohne die Sorgfalt, die sie verdiente. Unter all den stummen Erfahrungen sind diejenigen verborgen, die unserem Leben unbemerkt seine Form, seine Färbung und seine Melodie geben. Wenn wir uns dann, als Archäologen der Seele, diesen Schätzen zuwenden, entdecken wir, wie verwirrend sie sind. Der Gegenstand der Betrachtung weigert sich stillzustehen, die Worte gleiten am Erlebten ab und am Ende stehen lauter Widersprüche auf dem Papier. Lange Zeit habe ich geglaubt, das sei ein Mangel, etwas, das es zu überwinden gelte. Heute denke ich, dass es sich anders verhält: dass die Anerkennung der Verwirrung der Königsweg zum Verständnis dieser vertrauten und doch rätselhaften Erfahrungen ist. Das klingt sonderbar, ja eigentlich absonderlich, ich weiss. Aber seit ich die Sache so sehe, habe ich das Gefühl, das erstemal richtig wach und am Leben zu sein.
Wenn es so ist, dass wir nur einen kleinen Teil von dem leben können, was in uns ist - was geschieht mit dem Rest?
Das ist mir grad egal, bin ganz mit dem kleinen Teil beschäftigt!
Freitag, 14. November 2008
Loy Krathong
Sonntag, 9. November 2008
Wat Umong
Samstag, 8. November 2008
Stadtfreuden
die neue Lesebrille, damit ich auch das Kleingedruckte wieder scharf sehe
Blumensterne an meinem Weg zur Nimmanhaemin Strasse, gepflanzt vom Besitzer der neuen Massagepraxis
immer wieder anders: der Himmel über der Stadt
einkaufen auf dem Biomarkt um die Ecke und anschliessend im Aden Shop einen frisch gepressten Weizengrassaft trinken
Mittwoch, 5. November 2008
Chiang Mai himmlisch
Mittwoch, 30. Juli 2008
Von Matte zu Matte Teil 3
Himmel über Chiang Mai heute
Zuhause auf der eigenen Tatamimatte
Chinatown lädt ein zum Frühstück
Aufforderung zur Gehmeditation
Mit dem Nachtzug in Bangkok Hua Lampong angekommen ...
Nach dem Retreat: Moskitonetze gewaschen und aufgehängt
Auf Little Bell hören ...
Einfaches Leben ...
Achtsame Schritte im Wat Kow Tahm ...
Auch Ebbe kann interessant sein: Seegurken-Kolonie entdeckt!
So friedlich der Strand am Morgen, dann kommen die bissigen Hunde ...
Auf eigenen Füssen unterwegs ...
Auf eigenen Füssen unterwegs ...
Auf eigenen Füssen unterwegs ...
Auf der Fähre, im Hintergrund Wegweiser
Es dämmert beim Warten auf die Fähre nach Koh Phangan ...
Freitag, 28. Dezember 2007
Doi Suthep
Heute ist die Pilgerin in mir erwacht. Meine Füsse hatten Lust zu gehen. Die Augen hatten schon lange sehnsüchtig ihre Blicke zum Wat auf dem Doi Suthep schweben lassen. Zeit, sich wieder mal ganz den Füssen und dem Weg, den sie wählen, hinzugeben.
Zuerst will mein Kopf und dann sein Kopf die Führung übernehmen. Irrfahrt, bis ich schliesslich bei Kru Ba Srivichai, dem Stadtheiligen, vom Motorrad steige und den Helm abnehme. Von hier führt die 3-spurige Autostrasse auf den Berg. Erinnere mich an meinen Startpunkt zum Jakobsweg mitten in Sevilla bei der Kathedrale. Es ist egal, wo man in den Fluss springt, Hauptsache man springt. Die Schönheit des Weges entfaltet sich beim Gehen.
Nach 15 Minuten Asphaltpiste führt ein Weg links weg zu einer Flussbiegung mit Brücke, die ich überquere und zu einer Höhle gelange, Pha Ngoep. Der Weg führt mich wieder zur Strasse.

Ich atme die Abgasdüfte ein von vielen Toyotas, roten Song Thaeuws, schwer keuchenden Lastwagen, Touristenbussen und Motorrädern. In vielen sitzen gutgenährte Menschen mit gesunden Füssen und Beinen, unbeweglich bis auf ihre erstaunten Gesichter, eine Fussgängerin auf der Strasse zu sehen. Ja, man kann auf einer Strasse auch laufen. Das produziert weniger Abgase, man verbrennt dabei Weihnachtsfett, gibt dem Körper Gelegenheit zur Bewegung, kann sich den Schönheiten am Weg widmen oder den Gedanken, die im ruhigen Rhythmus der Schritte auftauchen und spürt die eigene Kraft. Für mich liegt im Gehen, in den eigenen Schritten eine grosse Freiheit. Die Freiheit, weiterzugehen, anzuhalten, umzukehren, schneller oder langsamer zu gehen, rückwärts zu gehen, nach rechts oder links zu gehen, zu hüpfen, im Kreis zu gehen, und was einer sonst noch alles einfallen mag. Aber jetzt schweig ich und lass Euch schauen, was ich am Weg gesehen hab.













Wie geht es weiter, wenn man oben ist? Aussicht geniessen und wieder runter!
Zuerst will mein Kopf und dann sein Kopf die Führung übernehmen. Irrfahrt, bis ich schliesslich bei Kru Ba Srivichai, dem Stadtheiligen, vom Motorrad steige und den Helm abnehme. Von hier führt die 3-spurige Autostrasse auf den Berg. Erinnere mich an meinen Startpunkt zum Jakobsweg mitten in Sevilla bei der Kathedrale. Es ist egal, wo man in den Fluss springt, Hauptsache man springt. Die Schönheit des Weges entfaltet sich beim Gehen.
Nach 15 Minuten Asphaltpiste führt ein Weg links weg zu einer Flussbiegung mit Brücke, die ich überquere und zu einer Höhle gelange, Pha Ngoep. Der Weg führt mich wieder zur Strasse.
Ich atme die Abgasdüfte ein von vielen Toyotas, roten Song Thaeuws, schwer keuchenden Lastwagen, Touristenbussen und Motorrädern. In vielen sitzen gutgenährte Menschen mit gesunden Füssen und Beinen, unbeweglich bis auf ihre erstaunten Gesichter, eine Fussgängerin auf der Strasse zu sehen. Ja, man kann auf einer Strasse auch laufen. Das produziert weniger Abgase, man verbrennt dabei Weihnachtsfett, gibt dem Körper Gelegenheit zur Bewegung, kann sich den Schönheiten am Weg widmen oder den Gedanken, die im ruhigen Rhythmus der Schritte auftauchen und spürt die eigene Kraft. Für mich liegt im Gehen, in den eigenen Schritten eine grosse Freiheit. Die Freiheit, weiterzugehen, anzuhalten, umzukehren, schneller oder langsamer zu gehen, rückwärts zu gehen, nach rechts oder links zu gehen, zu hüpfen, im Kreis zu gehen, und was einer sonst noch alles einfallen mag. Aber jetzt schweig ich und lass Euch schauen, was ich am Weg gesehen hab.
Wie geht es weiter, wenn man oben ist? Aussicht geniessen und wieder runter!
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