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Donnerstag, 5. Juni 2014

Zuhause in Bali?


We can't live in the moment - much less become native to our places - when we're always departing for another destination.

Wir können nicht in diesem Moment leben - und noch viel weniger an diesem Platz heimisch werden - wenn wir ständig zu neuen Gefilden aufbrechen.

Kiko Denzer - A Work of Art

Montag, 2. Januar 2012

Neubeginn - immer wieder

Ich atme ein - ich komme an.
Ich atme aus - ich bin zuhaus.



Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit und Anteilnahme. Ich wünsch Euch viel Freude und inneres Wachstum auf Eurem Weg durch das Jahr 2012.

Thank you for your attention and compassion. I wish you joy and inner growth on your path through the year 2012.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Out of Retreat

Vom 12. bis 25.Dezember zog ich mich ins Wat Kow Tahm zurück, um meine Energie ganz nach innen zu richten und meinen Geist weiter in Mitgefühl und Weisheit zu entwickeln, das Leiden in der Welt zu mindern und inneren Frieden zu finden. Die folgenden Augenblicke habe ich auf meiner Heimreise von Koh Phangan nach Bali festgehalten, um sie mit Dir zu teilen und mich selber wieder daran zu erinnern.
25.12., 9.15am: Ich verlasse das Wat. Kann mit Felix nach Thong Sala fahren. Sitze ans Wasser bis ich weiss, wohin ich will. Zuerst zum Vertrauten. Frage im Hotel Thong Sala, wo ich die Nacht vor dem Retreat verbrachte, nach einem Zimmer. Das Zimmer kostet jetzt 1000 Baht statt 850. Begierde. Ich gehe kommentarlos. Im Thong Sala Guesthouse erkennt mich die Besitzerin wieder und bietet mir das Zimmer für 2 Nächte für 500 Baht an. Noch dazu ein helles, luftiges, sauberes Zimmer mit Aussicht zum Hafen. Welche Freude über diese Grosszügigkeit.
26.12., 6pm: Ich treffe Aparna wieder und wir teilen uns eine Pizza und Geschichten aus unserem Leben.
27.12., 7am: Die Autofähre von Thong Sala nach Donsak legt ab. Ich lasse mich von den stampfenden Schiffsmotoren vibrieren und mein Oberkörper wiegt sich im sanften Rhythmus der Wellen.
27.12., 10.30am: Die Fähre legt in Donsak an. Ich steige um in den Bus nach Surat Thani.
27.12., 11.30am: Der Bus hält in Surat Thani vor einem Reisebüro, wo der Boss dirigiert. Ich verpasse das Taxi zum Bus nach Hat Yai. Ein Motorradfahrer nimmt mich mit. Ohne Helm.
27.12., 12am: Die Angestellte im Busbüro prüft meinen Pass. OVERSTAY! Das Visum ist vor 2 Tagen abgelaufen. Bei Einreise per Bus oder Bahn gibt es nur 2 Wochen Aufenthaltsfrist. Hatte ich bei der Einreise bemerkt, aber gedacht, 2 Tage seien kein Problem. Einfach 500 Baht pro Tag Overstay bezahlen. That's it. Falsch gedacht. Wrong view! Die Busse nehmen keine Passagiere mit Overstay mit, da das Prozedere an der Grenze zu lange dauert und dann alle warten müssen, erklärt mir die Angestellte. Andere Busse und der Zug seien ausgebucht, da Hochsaison. Aber für 9000 Baht könne sie alles arrangieren. Ich schlucke leer, für die ganze Reise nach Kuala Lumpur hatte ich nur 1440 Baht bezahlt. OK, mein Fehler, kostet halt was. Der Motorradfahrer bringt mich zur nächsten ATM (automatic teller machine).
27.12., 1pm: Ein ziemlich voller Minibus kommt. Ein Platz ist noch frei und wer sitzt daneben? Aparna, auf dem Visarun nach Penang. Freudiges Wiedersehen und meine Erlösung von einem Hungerast. Aparna teilt ihre Kartoffelchips mit mir. So gut haben sie mir noch nie geschmeckt. Zur linken von mir sitzt ein Italiener, der sich ärgert, weil der Minibus noch eine Runde durch Surat Thani dreht, um noch 2 weitere Fahrgäste aufzunehmen.
27.12., ca. 6pm: Der Minibus kommt in Hat Yai an und bringt mich zum nächsten Busbüro. Es dauert noch eine halbe Stunde bis der Bus nach Kuala Lumpur losfährt. Die nette Lady schickt mich zum Chinesen um die Ecke, wo es Nudelsuppe gibt. Zum Abschied schenkt sie mir noch süsse Krapfen. Dann bringt mich ihr Partner im schwarzen Mercedes zur Busstation, wo die Check-In Prozedur schon im Gange ist. Ich werde auf Sitz 2C am Fenster platziert. Neben mir eine junge Touristin, die lieber einen Einzelsitz gehabt hätte. You don't always get what you want! Die Sitze sind bequem und lassen sich in Liegestellung klappen.
27.12., 9pm: Grenzübergang Sadao. Alle müssen aussteigen. Ich habe Glück. Im Office bin ich die erste und kann gleich meinen Overstay bezahlen. Dann stelle ich mich in die Schlange zu den anderen Ausreisenden. Bin nicht mal die letzte, die wieder in den Bus steigt. Wofür die 9000 Baht? Wahrscheinlich hat da jemand meine Situation ausgenutzt. Ich lerne, Visumregeln sollte man befolgen, sonst wird's teuer.
28.12., 5am: Ankunft am Puduraya Busterminal in Kuala Lumpur. Ein Taxifahrer quatscht mich dumm an. Ich gebe ihm ein paar gescheite Antworten und warte, bis die öffentlichen Verkehrsmittel den Betrieb aufnehmen. Ich deponiere meinen Rucksack in KL Sentral und frühstücke dann indisch im Teh Tarik Place gegenüber. Ich liebe es, das Erwachen in Grossstädten zu beobachten. Als es hektisch wird, ziehe ich mich unter die Bäume im KLCC Park auf eine Bank zurück. Eine Gruppe Mönche lässt ihre Blicke den Hochhäusern entlang nach oben wandern, die Köpfe neigen sich in den Nacken, während die Münder Ohhh's formen.
28.12., 10am: Ich vergesse Zeit und Raum im Kinokuniya. Meine Hände betasten jede Agenda bis ich eine finde, die sich gut anfühlt, nicht zu dick, nicht zu dünn, nicht zu gross, nicht zu klein, nicht zu hart, nicht zu weich... Bücher wandern in meine Hände und wieder zurück... Joel Henriques' Buch Made to play...Ideen für den Englisch-Unterricht meiner Nachbarskinder...John Medina's Buch brain rules... Leo Babauta's The power of less... bis schliesslich Oliver Sacks' The mind's eye bleibt und mich zu Cappucino und Carrot Cake begleitet.
28.12., 4pm: Quinoa-Salat und Carrot-Orange Juice in Bangsar Village.
28.12., 6pm: Bus von KL Sentral zum Flughafen LCCT
28.12., 7pm: Ich schliesse die Tür von Zimmer 402 im Tune Hotel hinter mir und dusche mir die Grossstadt-Hektik vom Leib.
29.12., 8am: Check-In zum Flug nach Denpasar. White Coffee aus Ipoh und Tuna Toast zum Frühstück.
29.12., 9.25am: Take-off

the past is gone, the future uncertain
the present moment is the only place to live

looking back with gratitude

in the focus: selfimages. be aware of idealistic views.

the more flexible you are the more easy you can flow with life and enJOY

Stupa at Wat Kow Tahm

rooster in the monks area of Wat Kow Tahm

life is so fragile

young trees need special care and support

observing the breath like the waves...some are short, some are long...

keep practicing...no effort is lost!

cooperation instead of competition

announcing the groom...

letting go...

sabai sabai...the thai way to make oneself comfortable

resting hands of my neighbour in the bus to Surat Thani

no doubts

temple of capitalism

indulging in worldly pleasures at Kinokuniya Book Store

Montag, 14. November 2011

Samstag, 11. Juni 2011

Wieder Zuhause

2 Monate lang bin ich eingetaucht in die kraftvolle Frühlingszeit in der Schweiz und die ebenso kraftvolle Stille der Korkeichen im Alentejo. Intensives Wiedersehen mit Freundinnen und Freunden und Familienangehörigen. Die Geschichten und Erlebnisse in der alten Heimat haben mich immer wieder berührt und staunen lassen. Wie sich alles verändert hat. Wie ich mich verändert habe. Alles neu macht der Mai!
Nach diesen 2 Monaten ist auch mein neues Zuhause nicht mehr dasselbe. Wie schön, alles wieder neu zu entdecken. Schaut mal, wie jetzt alles aussieht!

Zuerst kommt man am Gästehaus vorbei.
Es ist besonders schön in der Abendsonne.

Dann schlängelt sich der Weg etwas aufwärts an Steinterrassen und Kräuterspirale vorbei zum Hauseingang.
Die Morgensonne scheint schon in die Küche.
Der Papayabaum vor dem Haus ist am Sterben.

Von hier geh ich die Treppe runter und schaue in die Ferne,
wo sich Himmel und Meer berühren.

Direkt vor mir breitet sich der Boulesplatz aus.

Wo vor einigen Tagen noch unsere Kugeln kleine Krater hinterliessen,
trocknen jetzt die Kaffeebohnen.

Aus dem Bale leuchten mir gelb die Liegestühle entgegen,
die mein Liebster in meiner Abwesenheit gekauft hat.

Ich gehe dem Haus entlang nach Westen und
schaue über den Pool zurück gen Osten.

Dann weiter 3 Stufen hinunter und ich bin beim Überlaufbecken und sehe das Bale auf dem Pumpenhaus von Westen her.

Ich drehe den Kopf etwas nach rechts, bzw. nach Süden, und sehe das Haus in der Abendsonne durch die Gapura, an der die blaue Klitorie hinaufwuchert und mir jeden Morgen Blüten für's Müesli beschert.

Weiter schlängelt sich der Weg über die Westterrassen zum Hintereingang, wo die Abendsonne die Schatten der Bananenstaude an die Wand wirft.

Montag, 11. Oktober 2010

Vor 6 Jahren...

...hab ich mir mit Jesùs Zamora angeschaut.

Sonntag, 29. August 2010

Comeback

Ich schreib mal wieder was. Inspiriert hat mich Aeschbi mit seiner Sendung Comeback.
Da ist die Regenzeit, die dieses Jahr immer wieder zurückkommt. Der Geburtstag, der jedes Jahr wiederkommt. Mein Comeback zu meinem Blog. In all diesen Comebacks, wer kommt da wohin zurück?
Die letzte Regenzeit ist vorbei. Es sind andere Regentropfen, die da vom Himmel fallen und auch die Erde, die nass wird, ist nicht mehr dieselbe.
Der Geburtstag, jedes Jahr bin ich eine andere und alles um mich her ist auch anders, hat sich verändert. Hier in Bali scheint das den Menschen bewusst zu sein. Heute morgen habe ich Ari zu ihrem 20.Geburtstag gratuliert per SMS. Zurück kam die Meldung "Danke, Ari selber hat nicht daran gedacht, dass heute der Geburtstag von Ari ist." Nicht so wichtig eben. Jeden Tag haben etwa 20 Millionen Menschen Geburtstag. Welch ein Veränderungspotential!
I AM AN IDIOT!
Jeder Tag, jeder Moment, jede Situation ist einmalig und neu. Auch wenn ich so tue, als wüsste ich, wie das Leben läuft. Mich an Gewohnheiten klammere, um nicht den Boden unter den Füssen zu verlieren. Nach vermeintlichen Gewissheiten grabsche, um nicht ins Ungewisse zu stürzen. Und doch im Innersten weiss, dass Glück und Zufriedenheit im Ungewissen zuhause sind. Also Loslassen! Berühren, aber nicht festhalten! Achtsam und geistesgegenwärtig sein, aber auch geduldig und mitfühlend.
Cobalah! Just do it!

Freitag, 4. Juni 2010

Wieder Zuhause auf der Baustelle

immer noch Regenzeit in Bali

Die Reise war lang und intensiv. Die vielen neuen Eindrücke haben die Vertrautheit mit dem Vorher ausgelöscht. Ich bin noch einmal neu in Bali angekommen. Verzweifelt auf der Suche nach Halt, wo mir das neue Zuhause auf dem Silbertablett serviert wurde. Doch das ist schon wieder Schnee von gestern. Das Leben kennt keinen Halt. Sinnlos, sich an etwas zu klammern, was gestern war. Ich spüre wieder Boden unter den Füssen und lasse Löcher graben und Türme fallen auf der Suche nach dem Leck im Swimming Pool.

der Turm ist gefällt

Mittwoch, 12. August 2009

Hereinspaziert....

Der Eingang nimmt Gestalt an. P.Made hat die beiden Backsteinsäulen mit den Nischen für die Opfergaben gemauert. P.Candra und P.Wardana haben die Eingangsmauern kunstvoll verputzt. Sie waren kaum zu bremsen in ihrem Eifer, immer wieder neue Rahmen und Leisten anzufügen. Jetzt muss noch das Schiebetor bestellt werden und die Säulen brauchen noch ein Dach, damit es ein richtiger Angkul-Angkul wird.


Montag, 1. Dezember 2008

Von Bangkok nach Bali

Wollte Euch heute erzählen, wie ich von Bangkok nach Bali kam, nachdem der Flughafen in Bangkok 1 Tag vor meinem geplanten Abflug geschlossen wurde. Jetzt sind es schon 5 Seiten und das Ende ist noch nicht in Sicht. Zu lang für dieses Blog. Zu lang für heute. Hab mich dann gefragt, warum diese Geschichte so lang wird. Vielleicht weil mich dieses Erlebnis wachgerüttelt hat. Weil ich mich intensiv lebendig gefühlt habe auf dieser Reise. Weil jeder Moment ein farbiges Bild in meiner Erinnerung hinterlassen hat. Weil ich mich plötzlich mit wildfremden Menschen verbunden fühlte. Weil mir Menschen geholfen haben und ich Menschen helfen konnte mit einem Lächeln, mit Zuhören, mit einer Orange, mit einer Information, mit stiller Anteilnahme, mit einem liebevollen Blick. Weil mich Menschen mit ihrer Anteilnahme ermutigt und beschenkt haben. Weil ich soviel Glück habe.

Mittwoch, 30. Juli 2008

Von Matte zu Matte Teil 3

Himmel über Chiang Mai heute

Zuhause auf der eigenen Tatamimatte

Chinatown lädt ein zum Frühstück

Aufforderung zur Gehmeditation

Mit dem Nachtzug in Bangkok Hua Lampong angekommen ...

Nach dem Retreat: Moskitonetze gewaschen und aufgehängt

Auf Little Bell hören ...

Einfaches Leben ...

Achtsame Schritte im Wat Kow Tahm ...

Auch Ebbe kann interessant sein: Seegurken-Kolonie entdeckt!

So friedlich der Strand am Morgen, dann kommen die bissigen Hunde ...

Auf eigenen Füssen unterwegs ...

Auf eigenen Füssen unterwegs ...

Auf eigenen Füssen unterwegs ...

Auf der Fähre, im Hintergrund Wegweiser

Es dämmert beim Warten auf die Fähre nach Koh Phangan ...